Masterminds Tutorials

Freier Willen

Der Dreh- und Angelpunkt

Wenn man von allen Deinen Fähigkeiten eine hervorheben müsste, dann wäre das sicherlich Dein freier Willen. Es ist mit Abstand Deine wichtigste und machtvollste Fähigkeit, denn durch Deinen freien Willen kontrollierst Du alle Deine anderen Fähigkeiten. Mit Deinem freien Willen bestimmst Du nicht nur, ob Du sie einsetzen willst, sondern auch wann, wie, wofür und wie sehr. 
Dein freier Willen ist der Dreh- und Angelpunkt auf Deinem Weg zur ultimativen Freiheit. Sei es in Deinem Denken oder Deinem Leben als solches, denn er kontrolliert Deine Entscheidungen sowie die daraus resultierenden Handlungen.
Allerdings solltest Du auch bedenken, dass man Deinen freien Willen sehr gut mit einer Waffe vergleichen kann. Einer Waffe, die Du auch gegen Dich selbst richten kannst – oft ohne es bewusst zu merken. Dieses Verhalten könnte man als Selbstsabotage bezeichnen.
Woran liegt es also, dass manche Menschen einen starken freien Willen besitzen, während diese Eigenschaft bei anderen nur schwach ausgeprägt ist?
Die Antwort besteht aus zwei Teilen:
Zum einen liegt es an mangelnder Information, d.h. entweder weiß man nicht, dass man einen freien Willen besitzt, oder man weiß nicht, wie man ihn anwenden soll. Man hat sich nie mit dem Thema beschäftigt, oder es besitzt keine sonderliche Relevanz. Unter diesen Aspekten könnte man unter Umständen zu der Annahme gelangen, dass es ohnehin keinen Sinn ergibt, den freien Willen einzusetzen, da es nichts ändert.
Zum anderen ist Angst im Spiel. Es ist nicht die unbedingt die Angst davor, den eigenen freien Willen anzuwenden, sondern eher die Angst davor, was passiert, wenn man es tut! Es scheint fast so, als hätte uns jemand irgendwann eingeredet, dass es besser ist, auf den Einsatz des eigenen freien Willens zu verzichten und konform (mit der Gesellschaft oder den Normen) zu sein. 
Allgemein gesehen ist es jedenfalls interessant zu beobachten, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der Individualität und Selbstverwirklichung als etwas Erstrebenswertes gelten, der Einsatz und die Förderung des freien Willens jedoch gleichzeitig vernachlässigt, ja teilweise sogar unterdrückt werden.

Drei Tatsachen 

Egal, welche die Ursachen sein mögen, an dieser Stelle ist es entscheidend, drei Tatsachen zu bedenken:
  1. Falls Dein freier Wille im Moment möglicherweise nicht stark ausgeprägt sein sollte, ist es wichtig, dass Du jetzt erkennst, wie wertvoll und wirksam diese einzigartige Fähigkeit ist.
  2. Ebenso wichtig ist es, dass Du erkennst, wie sehr Du Dich selbst limitierst, wenn Du diese Fähigkeit nicht einsetzt.
  3. Vielleicht am wichtigsten ist es jedoch zu erkennen, dass es hauptsächlich Angst ist, die Dich daran hindert, Deinen freien Willen zu nutzen.
 Werde Dir dieser drei Tatsachen bewusst und reflektiere für einen Moment darüber.
Wie wichtig ist Dein freier Wille?
Möglicherweise hast Du Deinen freien Willen bisher nicht eingesetzt, weil Du der Auffassung warst, es würde keinen Unterschied machen; weil Du glaubst, dass Du bzw. Deine Gedanken weder Einfluss noch Folgen haben. Du warst nicht der Meinung, dass diese Fähigkeit wirksam ist. Schließlich erklären uns weder unser Bildungssystem, noch unsere Gesellschaft, in nachvollziehbarer Art und Weise, welche Folgen der Einsatz des freien Willens nach sich zieht, und dass es überhaupt Folgen gibt! Wenn Du dieses Wissen erlangen willst, musst Du selbst danach forschen und es Dir auch selbst beibringen. Zum Allgemeinwissen gehört es jedenfalls nicht!
Um zu differenzieren: der Einsatz unseres freien Willens wird uns meistens nur in Zusammenhang mit unseren Entscheidungen und Handlungen erklärt. „Wenn Du A machst, wird das passieren, und wenn Du B machst, wird das passieren.“ Wir bekommen suggeriert, dass wir einen freien Willen besitzen, um uns zwischen Option A oder B zu entscheiden. Dabei wird auch häufig eher auf die Folgen unserer Entscheidungen und den daraus resultierenden Handlungen für unsere Umwelt fokussiert. Die langfristigen Folgen für unser Wohlbefinden oder unsere Wahrnehmung der Realität werden jedoch leider selten thematisiert. Aus diesem Grund wissen nicht alle Menschen, dass sie einen freien Willen besitzen, wie sie ihn einsetzen, und zu welchen Folgen er tatsächlich führt!                                                                  
Diese Umstände führen zwangsläufig zu zwei logischen Schlussfolgerungen:
  1. Wenn Du nicht weißt, wie etwas funktioniert, kannst Du es auch nicht richtig anwenden! 
Vielleicht hast Du aus diesem Grund auch nicht erkannt, wie sehr Du Dich selbst limitierst. Wenn Dir nicht bekannt ist, welche Folgen die Anwendung Deines freien Willens tatsächlich hat, kannst Du nicht erkennen, wie Du Dich limitierst, wenn Du ihn nicht richtiganwendest. 
  1. Wenn Du nicht weißt, dass etwas überhaupt existiert, kannst Du auch nicht wissen, welche Folgen es hat, wenn Du es nicht verwendest! 
Vielleicht war Dir sogar gänzlich unbekannt, dass Du einen freien Willen besitzt. Daher konntest Du ihn weder anwenden, noch erahnen, welche Folgen es nach sich zieht, wenn Du ihn nicht anwendest. 
Allerdings könnte es auch sein, dass es eine un(ter)bewusste Angst war, die Dich bisher daran gehindert hat, Deinen freien Willen anzuwenden, weil Du tatsächlich eine un(ter)bewusste Angst davor hast, was passiert, wenn Du es tust.
Bedauerlicherweise ist es eine Tatsache, dass wir im Allgemeinen mit tendenziell limitierenden Glaubenssätzen erzogen bzw. gebildet werden: „Mach das nicht, es ist gefährlich!“, „Du kannst das nicht!“ oder „Das macht man nicht!“ etc. Vor allem im Kindesalter, wenn wir die Mehrheit unserer Glaubenssätze programmieren (programmiert bekommen!), werden uns sehr viele negative Folgen aufgeführt, die entstehen, wenn wir auf die Idee kommen, selbst mit unserem freien Willen zu entscheiden. Häufig wird uns nahegelegt, dass es gefährlich sei, unmöglich sei oder sich einfach nicht gehört. Wir bekommen oft suggeriert, dass es besser ist, sich bestehenden Gepflogenheiten oder Normen anzupassen oder sich an die für uns (angeblich) realistischen Optionen zu halten. 
Mit diesen Gedanken im Hintergrund, solltest Du eine Tatsache mal hinterfragen: wenn man Kinder nach ihren Berufswünschen fragt, bekommt man meistens Antworten, welche ihre Träume, Phantasien und Wünsche erkennen lassen. Antworten wie Feuerwehrmann, Astronaut, Profisportler oder Arzt sind keine Seltenheit. Warum streben dann relativ wenige Menschen in ihrem späteren Leben nach dem, was sie sich einst ausgemalt hatten?
Einer der Gründe ist, dass sie glauben, es sei für sie nicht möglich! Zu dieser Schlussfolgerung gelangen sie in den meisten Fällen, weil sie an irgendeinem Punkt zu der Auffassung kommen, dass sie nicht einfach so entscheiden können, welchen Beruf sie gerne ausüben möchten, oder wer sie werden wollen. Sie haben schlicht und einfach ihren freien Willen durch die Glaubenssätze ihrer Kindheit kastriert! Am Ende bleibt dann oft nur die Wahl zwischen Option A oder B!
Eine Ursache hierfür ist, dass sich irgendwann die Angst einschleicht und sie blockiert. Dies führt zu dem Irrglauben, dass es riskant, unmöglich oder unangemessen ist, dem eigentlichen Berufswunsch nachzugehen. Man muss sich den tatsächlichen Gegebenheiten – der Realität – fügen, und erkennen, dass man nur begrenzte Möglichkeiten besitzt. Anders formuliert: anstatt den freien Willen einzusetzen, werden Gedanken mit Bedenken und manchmal sogar Mistrauen formuliert.

Worauf willst Du fokussieren?

Unwissen und Angst sind die zwei größten Blockaden für unsere Entwicklung und die Verwirklichung unserer Wünsche. I.d.R. ist es übrigens das Unwissen, welches zur Angst führt!
Dennoch: der tatsächlichen Ursache auf den Grund zu gehen, ist im hier gegebenen Rahmen kaum möglich und nur bedingt von Bedeutung. Es ist zwar hilfreich, etwas über die möglichen Ursachen zu wissen, die zu einem schwach ausgeprägten freien Willen führen. Allerdings ist es eher entscheidend, zu erkennen, dass die jetzige Ausprägung Deines freien Willens das Ergebnis Deines bisherigen Denkens ist: Deiner Glaubenssätze. Änderst Du die Glaubenssätze, die Dich limitieren, änderst Du automatisch die Ausprägung Deines freien Willens.
Es geht folglich nicht darum, Dich damit zu beschäftigen, wieso und warum es so ist, sondern darum, Dich auf das zu fokussieren, was Du willst: einen stark ausgeprägten freien Willen, den Du frei, ohne Ängste oder Zweifel anwendest!
Dies ist nämlich eine der entscheidenden natürlichen, angeborenen Fähigkeiten, die Du besitzt: Du kannst Dich dazu entscheiden, Dich auf das zu fokussieren, was Du willst, denn Dein freier Wille kontrolliert Deinen Fokus. 
Daher solltest Du Dir folgende Frage stellen:
Was ergibt aus Deiner Sicht mehr Sinn: Dich auf die Ursachen eines eventuell schwach ausgeprägten freien Willens zu fokussieren, oder Dich auf die Aktivierung eines (natürlichen) stark ausgeprägten freien Willens zu fokussieren?
Reine Logik und gesunder Menschenverstand genügen, um diese Frage zu beantworten!

Wozu ein freier Wille?

Was ist die Ursache für einen schwach ausgeprägten freien Willen? Warum nutzen manche Menschen diese natürliche, angeborene Fähigkeit kaum?
Die Antwort lautet: Angst.
Es ist völlig egal, wie es dazu gekommen ist. Tatsache ist, heute, hier und jetzt, hindert Dich einzig und allein Angst daran, Deinen freien Willen einzusetzen. Gewiss, diese Angst basiert möglicherweise zu einem Teil auf Unwissen, was dies wiederum zur eigentlichen Ursache macht. Allerdings solltest Du das notwendige Wissen über Deinen freien Willen jetzt besitzen, da Du den Masterminds Code gelernt hast. Daher können wir annehmen, dass das Wissen vorhanden ist, und es bleibt nur noch die Angst übrig, die Dich daran hindert, es anzuwenden!
Frage Dich doch mal Folgendes: wozu könnte Dein freier Willen dienen?
Wie wäre es damit: Du besitzt einen freien Willen, damit Du u.a. in der Lage bist,
• Dich auf das zu fokussieren, was Du willst.
• Gedanken zu denken, die dafür sorgen, dass Du Dich gut fühlst – glücklich bist.
• Deine Gedanken völlig unabhängig von äußeren Umständen zu formulieren.
• Glaubenssätze zu programmieren, die im Einklang mit Deinen Wünschen sind.
• Deine Realität so zu interpretieren, dass es Dir gut geht.
• Entscheidungen zu treffen, die gut für Dich sind.
• Deine selektive Wahrnehmung so zu programmieren, dass Du die Dinge wahrnimmst, die Du wahrnehmen möchtest bzw. damit Du die Dinge so wahrnimmst, wie Du sie wahrnehmen möchtest.
Wozu könnte all dies dienen?
Vielleicht dienen diese Fähigkeiten dazu, Deinen Wünschen und Interessen nachzugehen? Schau Dir die Aufzählung nochmal an: es ist die perfekte Kombination von Fähigkeiten, die man für die erfolgreiche Selbstverwirklichung benötigt!
Sollte das ein Zufall sein?
Hinzu kommt noch etwas: diese Fähigkeiten sorgen dafür, dass Deine Wahrnehmungen in Relation zu Deinen Gedanken stehen. Ohne diese Fähigkeiten bzw. Funktionsweise Deines freien Willens (Deines Verstandes) würdest Du völlig unzusammenhängende Wahrnehmungen machen. Du wärst kaum in der Lage, Dich zu orientieren oder zu entscheiden.
Welche Gründe könnte es folglich dafür geben, diese Fähigkeiten nicht einzusetzen?
Es gibt nur einen Grund: Angst!
Du besitzt diese angeborenen Fähigkeiten, die Dich auf Basis von Logik und Naturgesetzen zu dem leiten, was Du Dir wünschst, oder was Dich interessiert, dennoch setzt Du sie kaum oder nicht ein!? 
Welchen Grund außer Angst könnte es noch geben!? Welchen anderen Grund könntest Du anführen, der Dich daran hindert, diese machvollen Fähigkeiten einzusetzen?
Welche Angst könnte Dich denn blockieren? 
Angst ist Angst, daher ist es nur eine Angst, die Dich blockiert. Allerdings besitzt Angst jede Menge Ableitungen, wie z.B. Zweifel, Nicht-Vertrauen, Sorge oder Mutlosigkeit etc.
Die Ursachen dieser Angst haben wir bereits beleuchtet: Du hast Angst davor, was passiert, wenn Du es versuchst und scheiterst, was andere dazu sagen werden, wenn Du es machst, ob es angemessen ist es zu tun, oder ob es für Dich überhaupt möglich ist, es zu machen etc.
Das sind alles Ableitungen der Angst, die auf Deinen Glaubenssätzen basieren. Folglich geht es jetzt darum, diese limitierenden, Angst verursachenden Glaubenssätze zu ersetzen: durch Glaubenssätze, die ausdrücken und bestätigen, dass Du einen freien Willen besitzt, dass es an Dir allein liegt ihn jederzeit und überall einzusetzen, und dass die Folgen vorteilhaft für Dich sein werden.

Im echten Leben.

Betrachte Dein Leben, alle Deine Lebensbereiche, und werde Dir klar darüber, dass Dein Leben das Resultat Deines freien Willens ist: und zwar weil Du in angewendet hast, oder eben nicht!
Du hast entschieden, etwas zu machen oder nicht!
Wenn jemand der Meinung war, etwas für Dich entscheiden zu müssen, hast Du beschlossen, diese Entscheidung zu akzeptieren. Entweder hast Du Deinen freien Willen verwendet, und bist zu der Auffassung gelangt, dass diese Entscheidung eine Gute ist, und Du sie daher annehmen wirst, oder Du bist zu der Auffassung gelangt, dass Du Deinen freien Willen – aus welchem Grund auch immer – nicht einsetzen kannst, und hast Dich der Entscheidung gefügt.
Vor allem in unserer Kindheit und Jugend wird uns das Verwenden des freien Willens praktisch laufend untersagt. Bis zur Volljährigkeit sind wir quasi nicht entscheidungsbefugt! Erst mit Beginn des Erwachsenendaseins kommen wir dazu, diese Eigenschaft anzuwenden, und dabei werden wir nicht selten ins kalte Wasser gestürzt. Allerdings wurde zuvor schon einiges, was unseren Lebensweg beeinflussen wird, für uns entschieden. Als Folge wurde unser wahrscheinlicher Weg, d.h. die uns zur Verfügung stehenden Optionen, häufig schon tendenziell vorgegeben. 
Mit dem Erreichen der Volljährigkeit entscheiden sich die meisten Menschen dann unter Abwägung von Option A oder B dafür, welchen Weg sie einschlagen wollen. Das jedoch noch die Optionen C, D oder E etc. existieren, und es nur an ihnen liegt, diese sowie weitere Optionen selbst zu kreieren, ist nicht jedem bewusst.
Anders formuliert: wir gehen oft bereits mit einem Handicap ins Rennen, und sobald das Rennen begonnen hat, finden wir kaum noch Zeit oder Muße, uns mit unserer wichtigsten Fähigkeit zu beschäftigen. 

Option ∞.

Um es nochmal etwas genauer zu formulieren: wenn Du Dich heute in einem Beruf, einer Partnerschaft oder einem Leben wiederfindest, dass nicht Deinen Wünschen und Träumen entspricht, liegt es daran, dass Du Deinen freien Willen kaum oder nicht verwendest bzw. verwendet hast!
Würdest Du ihn verwenden, wüstest Du, dass Dir zu jedem Zeitpunkt unendlich viele Optionen zur Verfügung stehen, Dein Leben so zu gestalten, wie Du es gerne möchtest. 
Du musst sie allerdings nutzen!
Um sie zu nutzen, musst Du sie wahrnehmen!
Um sie wahrzunehmen, musst Du Deine selektive Wahrnehmung programmieren!
Um Deine selektive Wahrnehmung zu programmieren, musst Du Deine Glaubenssätze programmieren.
Um Deine Glaubenssätze zu programmieren, musst Du Deinen freien Willen anwenden!
Um Deinen freien Willen anzuwenden, musst Du durch ihn beschließen es zu tun!

Die Praxis.

Jetzt weißt Du, wie der erste Schritt aussieht: Du solltest Dich mit Deinem freien Willen dazu entscheiden, ab sofort immer Deinen freien Willen zu verwenden!
Um das umzusetzen, solltest Du jetzt Glaubenssätze formulieren, die ausdrücken, dass Dein freier Willen anwesend ist, und dass es etwas völlig Natürliches ist! Formuliere keine Glaubenssätze, die Deinen schwach ausgeprägten freien Willen beschreiben, oder dass Du gerne einen starken freien Willen hättest etc.
Drücke immer ausschließlich objektive Fakten aus (am besten Unwiderlegbare!), die weder Trennung, Mangel noch Wollen beinhalten, und keine Relation zu Dir beinhalten. Relation im Sinne von: „Ich will das.“, „Mir fehlt das!“, „Ich brauche das!“, „Warum habe ich das nicht?“ etc.!
Drücke immer Anwesenheit und Überfluss aus! Nie Abwesenheit und Mangel!
Ein paar einfache Beispiele:
„Der freie Wille ist eine fantastische Fähigkeit!“
„Der freie Wille ermöglicht es mir, immer so zu denken, wie ich es will!“
„Durch meinen freien Willen stehen mir jederzeit unendlich viele Gedanken zur Verfügung, die dafür sorgen, dass ich glücklich bin!“
„Der freie Wille ist wie ein Muskel: je mehr man ihn verwendet, desto stärker wird er.“
„Ich besitze die Fähigkeit, immer so zu entscheiden, wie ich es will!“
„Ich besitze die Fähigkeit, unvorteilhafte Glaubenssätze durch Vorteilhafte zu ersetzen!“
 „Der freie Wille ermöglicht es jedem Menschen, in jeder Situation – auch in Negativen – so zu denken, wie man will.“
„Der freie Wille ist eine natürliche Fähigkeit, die jeder Mensch besitzt.“
„Nichts und niemand kann mich daran hindern, meinen freien Willen anzuwenden.“
„Mein freier Wille ermöglicht es mir, sogar in einer Situation, in der es mir – eigentlich – schlecht gehen sollte, Gedanken zu wählen, die dafür sorgen, dass es mir gut geht.“
„Mein freier Wille ermöglicht es mir völlig unabhängig von äußeren Umständen zu denken.“
„Ich habe große Freude daran, meinen freien Willen so oft wie möglich bewusst einzusetzen. 
„Durch bewusstes Entschieden von kleinen Entscheidungen mit meinem freien Willen, werde ich mir dieser Fähigkeit immer mehr bewusst.“
„Mein freier Wille ermöglicht es mir, meine Aufmerksamkeit immer auf das zu richten, was ich will, was mich interessiert!“
“Mein freier Wille ermöglicht es mir, Wahrnehmungen, die ich nicht wahrnehmen möchte, zu ignorieren.“
Etc.
Dein freier Wille steuert Deinen Fokus. Das bedeutet, Du solltest mit Deinem freien Willen jetzt entscheiden:
• worauf Du fokussieren willst
• wie Du darüber denken willst.
Beides unter dem Aspekt, so viele vorteilhafte Glaubenssätze zu programmieren, die die Anwesenheit Deines freien Willens ausdrücken. Dabei ist es nicht wichtig, die Stärke oder Ausprägung Deines freien Willens zu betonen. Es geht nur darum, dass er anwesend ist! 
Je nachdem, wo Du Dich auf der Skala befindest, kannst Du die entsprechenden Glaubenssätze formulieren. Angenommen Du befindest Dich am unteren Ende, könntest Du Glaubenssätze formulieren, die sich mit eher kleinen Dingen befassen:
„Ich entscheide, was ich essen will!“ 
„Ich entscheide, was ich im Fernsehen anschauen möchte!“
„Ich entscheide, wie ich über das Wetter denken möchte!“
„Ich habe einen freien Willen, der mir das ermöglicht!“ 
Etc.
Selbst wenn Dein freier Wille kaum ausgeprägt ist, sind das Glaubenssätze, die Du leicht programmieren kannst. Es geht nicht darum, fundamentale Weisheiten oder bedeutende Glaubenssätze zu formulieren. Es geht, wie erwähnt, auch nicht darum, von Anfang an Glaubenssätze zu formulieren, die ausdrücken, dass Du einen starken freien Willen hast. Das würde auch nicht funktionieren.
Es geht darum, Glaubenssätze zu programmieren, welche die generelle Anwesenheit Deines freien Willens ausdrücken bzw. bestätigen, damit Du anschließend auf ihnen aufbauen kannst. Sind derartige Glaubenssätze aktiviert, kannst Du eine Ebene höher in der Skala, denn jetzt sind neue Glaubenssätze für Dich erreichbar bzw. lassen sich ohne Widerstand programmieren – weil sie nicht Deinen bestehenden Glaubenssätzen widersprechen.
Du erklimmst die Skala Ebene um Ebene!
Wenn Du die nächste Ebene erreichst bzw. Dich in einer mittleren Ebene auf der Skala befindest, kannst Du Glaubenssätze formulieren, die sich mit etwas größeren Dingen befassen:
„Ich entscheide mich dazu, immer vorteilhaft zu denken!“
„Ich entscheide mich dazu, mich in dieser unerfreulichen Situation auf die positiven Aspekte zu fokussieren.“
„Ich entscheide mich dazu, mich auf das zu fokussieren, was mich interessiert und was ich will.“
„Ich habe einen freien Willen, der es mir ermöglicht, immer so zu denken, wie ich es will!“
Etc.
Da Dein freier Wille in einer der mittleren Ebenen der Skala etwas mehr ausgeprägt ist, sind Dir etwas weitreichendere Glaubenssätze möglich. Du bist Dir grundsätzlich Deines freien Willens bewusst und wendest ihn auch schon an. Daher gilt es in dieser Ebene die Ausprägung weiter zu verstärken. Daher kannst Du in dieser Ebene Glaubenssätze formulieren, die bestätigen, dass Dein freier Wille gut ausgeprägt ist, um in die höchste Ebene zu gelangen.
Wenn Du diese Ebene erreichst, kannst Du Glaubenssätze formulieren, die sich mit Deinen Träumen und Wünschen befassen.
„Ich entscheide, was ich mit meinem Leben machen möchte!“
„Ich entscheide, mich nicht von äußeren Einflüssen irritieren zu lassen – egal wie überwältigend sie sein mögen!“
„Ich entscheide, worauf ich fokussiere, welche Glaubenssätze ich programmiere, und somit was ich wahrnehme!“ 
„Mein freier Wille ermöglicht es mir, zu denken, wie ich will. Daher kann ich meine selektive Wahrnehmung so programmieren, wie ich es will, und die Dinge wahrnehmen, wie ich es will!“
Etc.
In den oberen Ebenen ist Dein freier Wille stark ausgeprägt und versetzt Dich in die Lage, präzise und nachhaltig fundamentale Glaubenssätze zu programmieren. Allerdings solltest Du Dich, wie erwähnt, Ebene um Ebene nach oben bewegen und sicherstellen, dass Du in jeder Ebene tatsächlich die Eigenschaften aufweist, die in der Ebene beschrieben sind.
Versuche nicht gleich ganz nach oben zu gelangen! Nimm Dir Zeit!
Dein Faktor ist Dir jetzt bekannt, und nun kannst Du damit beginnen, die freier Willen Skala hochzusteigen. Bedenke die zwei limitierenden Faktoren:
  1. Unwissen
  2. Angst
Achte also darauf, dass Du alles Wissen besitzt, das Du benötigst. Stelle zudem sicher, dass Du keine Angst hast oder ausdrückst. Angst erkennst Du sofort und jederzeit daran, dass Du nicht in Deiner Ich Frequenz bist bzw. Du sie bei einem Thema verlierst. Das Wissen sowie den Weg zu Deiner Ich Frequenz findest Du im Masterminds Code. Wenn Du Dir noch hinsichtlich dem einen oder anderen Bereich unsicher bist, dann solltest Du vielleicht die entsprechenden Kapitel nochmals durchgehen.
Wenn Du Dich sicher fühlst, folge der nachstehenden Anleitung, um einen neuen Glaubenssatz zu programmieren, der Deinen freien Willen stärkt.
 

Tutorial Information

Zeitaufwand

• ca. 30-60 Minuten
• Wiederhole das Tutorial bis Du eine Veränderung in der Ausprägung Deines freien Willens wahrnimmst. Optimiere dann Deine Glaubenssätze so lange, bis Du einen stark ausgeprägten freien Willen besitzt.
1

Wirkung

Du wirst Deinen freien Willen konstant Ebene um Ebene stärken. Dies wird sich positiv auf alle Deine Fähigkeiten auswirken bzw. ihre individuelle Wirkung verstärken. Zudem wird es Dir ihre Anwendung erleichtern.
So wird es Dir z.B. leichter fallen, neue Glaubenssätze und Deine selektive Wahrnehmung effektiver zu programmieren. Das wird wiederum dazu führen, dass Du in allen Lebensbereichen deutliche Veränderungen wahrnehmen wirst.
Ein stark ausgeprägter freier Willen wird es Dir auch ermöglichen, deutlich schneller und beständiger Deine Ich Frequenz zu erreichen und zu halten.

Tipp

• Absolviere den Freier Willen Test, um Deinen Faktor zu ermitteln.
• Schreibe Deine neuen Glaubenssätze so oft wie möglich auf, dadurch bekräftigst Du sie. Schreibe sie auch in ein Notizbuch, welches Du bei Dir trägst, und lese sie regelmäßig durch.
• Nutze Gedankenstützen, um permanent an Deine neuen Glaubenssätze erinnert wirst.

Downloads

Hier kannst Du die Anleitung und das Arbeitsblatt für das Tutorial zum Ausdrucken als PDF downloaden.

Podcast

So programmierst Du einen neuen Glaubenssatz zur Stärkung Deines Freien Willens:

Hinweis: Verwende das Arbeitsblatt zum Tutorial, um Deine Glaubenssätze zu identifizieren, definieren und programmieren. Zu dem Arbeitsblatt gehört auch eine Ausfüllhilfe, an der Du Dich orientieren kannst.
Wichtig ist, dass Du Deine eigenen Worte und Ausdrucksweisen verwendest! Schreibe so, wie Du denkst!
1. Gehe in Deine Ich-Frequenz – denke an jemanden, den Du liebst, oder etwas, das Du liebst. 
2.Denke darüber nach, wie Du Deinen freien Willen in verschieden Situationen oder Lebensbereichen einsetzt. In welchem Ausmaß entscheidest Du bewusst, wie Du denken willst und worüber Du denken willst?
Beobachte, wie Du Dich fühlst, z.B. wenn Du über wichtige Lebensfragen, Deine Finanzen oder Deine Partnerschaft denkst? Wie reagiert Deine Ich Frequenz?

Deine Ich Frequenz wird stärker:

7

3. Wenn Du Dich gut fühlst, weil Deine Ich Frequenz stärker wird, analysiere den Inhalt Deiner Gedanken. Wie denkst Du über Deinen freien Willen und dessen Anwendung? Welche Wörter verwendest Du? Warum fühlst Du Dich gut, wenn Du darüber nachdenkst.
Notiere ein paar Stichpunkte dazu im Arbeitsblatt unter 1.
Dieser Bereich beschreibt, wie Du bisher gedacht hast.
4. Überlege Dir, ob Du weiterhin so denken möchtest, oder ob Du Deine Gedanken noch etwas optimieren willst, damit Du Dich noch besser fühlst und noch mehr Sicherheit sowie Selbst-Vertrauen ausdrückst, wenn Du über Deinen freien Willen nachdenkst bzw. ihn anwendest.
Wenn Du Dir im Klaren darüber bist, wie Du denken möchtest, notiere die Gedanken im Arbeitsblatt unter 5. (Auch wenn sie identisch mit 1. sind!)
Dieser Bereich beschreibt, wie Du jetzt denken willst. 
Mache anschließend hier bei Punkt 5. weiter.

Deine Ich Frequenz wird schwächer:

7

3. Wenn Du Dich nicht gut fühlst bzw. Deine Ich Frequenz abfällt, hast Du einen unvorteilhaften Glaubenssatz identifiziert. Dieser Glaubenssatz bezieht sich auf einen spezifischen Lebens- bzw. Anwendungsbereich Deines freien Willens. Identifiziere, um welchen Bereich es geht und analysiere die Gedanken Deines Glaubenssatzes. Wie drückst Du zu diesem Bereich noch Abwesenheit, Trennung, Mangel oder Wollen (Angst) aus? Identifiziere die Worte, durch die Du ausdrückst, dass Du Deinen freien Willen in diesem Bereich nicht oder schlecht anwenden kannst bzw. warum Du glaubst Deinen freien Willen nicht anwenden zu können.
Notiere diese Gedanken im Arbeitsblatt unter 1. Dieser Bereich beschreibt, wie Du bisher gedacht hast.
4. Definiere jetzt für Deinen neuen Glaubenssatz Gedanken, die eine Anwesenheit sowie das Anwenden Deines freien Willens in diesem Bereich ausdrücken. Formuliere Gedanken, die zu Deiner Ebene passen: Feststellungen, die Du ohne Widerstand denken und fühlen kannst, d.h. Deine Ich Frequenz bleibt konstant oder bessert sich. Nicht gleich ganz nach oben! 
Notiere diese Gedanken (als Stichpunkte) unter 5. im Arbeitsblatt. Dieser Bereich beschreibt, wie Du jetzt denken willst. 
Mache hier bei Punkt 5. weiter.

7

5. Formuliere als nächstes, wie Du Dich beim Anwenden Deines freien Willens fühlen willst und notiere es unter 2.

6. Formuliere dann, wie Du Dich beim Anwenden Deines freien Willens selbst wahrnehmen möchtest und notiere es unter 3.

7. Kombiniere jetzt die Punkte 2. und 3. zu einer einzigen Feststellung (kann aus mehreren Sätzen bestehen!) und notiere sie unter 4.

8. Kombiniere Deine Feststellung 4. mit den neu definierten Gedanken / Inhalten 5. zu Deinem neuen Glaubenssatz (ebenfalls als Feststellung!). Notiere ihn unter 6.

9. Notiere Deinen Glaubenssatz an so vielen Stellen wie möglich. Schreibe Dir kleine Zettel und verteile sie. Schreibe den Glaubenssatz in ein Notizbuch und führe es immer bei Dir. Es geht darum, dass Du so oft wie möglich an Deinen neuen Glaubenssatz erinnert wirst. Du kannst Dir auch Gedankenstützen bauen, wie z.B. kleine bunte Punkte zum Aufkleben, die Du überall verteilst. Sei kreativ!

10. Denke ausschließlich diesen neuen Glaubenssatz! Denke ihn so oft wie möglich, z.B. wenn Du eine Entscheidung triffst, oder wenn Du merkst, dass Deine Ich Frequenz abfällt, weil Du unsicher wirst, ob Du Deinen freien Willen anwenden kannst oder sollst. Immer dann, wenn das Thema freier Willen relevant ist.

11. Du solltest handeln! Fange an und bleibe diszipliniert dabei, bis Dein neuer Glaubenssatz programmiert ist und Du bemerkst, dass Dein freier Wille stärker ausgeprägt ist als zuvor!
Überprüfe regelmäßig Deine Ich Frequenz und korrigiere nötigenfalls Deinen Glaubenssatz.
12. Absolviere weitere Tests mit den dazugehörigen Tutorials, da alles zusammenhängt und Deine Fähigkeiten sich gegenseitig beeinflussen. Daher ist es sehr wichtig, dass Du an allen Deinen Fähigkeiten arbeitest bzw. eine starke Ausprägung erreichst.

Deine Ich Frequenz zeigt Dir jederzeit, wo noch Handlungsbedarf besteht. 
Höre auf sie!